Aktuelle Projekte

Gesänge, Texte, Improvisationen

„Zur Nacht“

von & mit Caroline Keufen & Olaf Reitz (Sprache), Karola Pasquay & Ute Völker (Musik)

In Kooperation mit vier Chören des Bergischen Landes:
Lenneper Kammerchor (Remscheid), Kammerchor amici del canto (Wuppertal), Auswahlchor der ev. Luthergemeinde (Solingen), Chor der Kirchengemeinde St. Dionysius (Köln).

Das Literaturquartett Caroline Keufen und Olaf Reitz (Sprache) und Karola Pasquay und Ute Völker (Musik) lädt in seinem neusten Projekt „Zur Nacht“ ein auf eine Reise durch die Stunden zwischen Sonnenuntergang und -aufgang. Mit vier Chören aus dem Bergischen Land ließen sie sich von dem Geheimnisvollen der Nacht inspirieren: von Stille und Ruhe, von der Furcht vor dem Ungewissen, von Zeitverlorenheit und Traum. Entstanden sind vier verschiedene, individuell mit den Chören entwickelte Konzertabende. Chormusiken aus verschiedensten Jahrhunderten verschmelzen mit Klangimprovisationen von Stimmen, Flöte und Akkordeon, mit Sprachtexturen, Lyrik und Prosa.

Zu sehen und hören ist das Programm am:

01. November 2019 | 20 Uhr | Kirche St. Bernhard, Hansenstr. 39A, Köln-Longerich
Vocalensemble St. Dionysius Köln-Longerich unter der Leitung von Maria Bennemann

09. November 2019 | 20 Uhr | Luther Kirche, Martin Luther Str. 1, Solingen
Chor der evangelischen Luthergemeinde unter der Leitung von Ludwig Audersch

30. November 2019 | 18 Uhr | Skulpturenpark – Waldfrieden, Hirschstraße 12, Wuppertal
Kammerchor amici del canto unter der Leitung von Dennis Hansel

06. Dezember 2019 | 18 Uhr | Ev. Stadtkirche Lennep, Kirchplatz 3, Remscheid
Lenneper Kammerchor unter der Leitung von Johannes Geßner (im Rahmen eines Gottesdienstes)

Vom Vogel, der Nachts nicht mehr nach Hause fand

„Vom Vogel, der nachts nicht mehr nach Hause fand“, heißt das neue Projekt des renommierten Ensembles für Neue & Improvisierte Musik Partita Radicale. Die Musikerinnen Gunda Gottschalk (Violine), Ortrud Kegel (Querflöte), Karola Pasquay (Querflöte) und Ute Völker (Akkordeon), die seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeiten, kooperieren dabei erstmals mit dem Experimentalchor Alte Stimmen, Köln. Gemeinsam betreiben die Musikerinnen und der über 50 Köpfe zählende Chor, in dem das Mindestalter 70 Jahre ist,  Klangforschung mit Stimme und Instrumenten. Ihr Thema ist brandaktuell: Es geht um die Verminderung und das Verschwinden der Habitate von Tieren, insbesondere der Vögel. Was allenthalben zu beobachten ist, gehen die Musikerinnen und Sängerinnen über das Hören an. Was wird aus der „Sinfonie der Natur“, wenn die Lebensräume ihrer Bewohner verschwinden? Mit komponierten Elementen und improvisatorischen Freiräumen spüren Musikerinnen und Chor dieser Frage nach. www.partitaradicale.de

27.09.2019 19:00 Uhr // Eintritt 12/8 € GÄSTE: Tanzchor 60+. Leitung: Hilde Kuhlmann Sophienkirche (Neue Reformierte Kirche) Sophienstr. 3b, 42103 Wuppertal Tickets unter: www.wuppertal-live.de

29.09.2019 12:00 Uhr // Eintritt frei GÄSTE: Akkordeonensemble D‘accord Soixant, Leitung: Ute Völker Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Marienplatz 1, 44787 Bochum

02.10.2019 19:00 Uhr // Eintritt 10/8 € GÄSTE: Theaterensemble FSK 60, Leitung: Sabine Putzler Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln Kartenreservierung unter Telefon: 02234/79790 oder Email: altestimmen@frenzen.net

Expedition vor die Haustür

von & mit Carla Bobadilla (art) Gunda Gottschalk, Achim Konrad & Ute Völker (music & sounds)
13. Juli 2019
Expedetionsbeginn: 14 Uhr
Ausstellungseröffnung: 16 Uhr
Musikapotheke Marienstr. 18, 42105 Wuppertal

Die Ölberger Musiker*innen Gunda Gottschalk (Violine & Sounds), Achim Konrad (Electronic & Sounds) und Ute Völker (Akkordeon & Sounds) wagen am 13. Juli 2019 zusammen mit der aus Wien kommenden bildenenden Künstlerin Carla Bobadailla eine besondere Expedition: sie laden Nachbarn, Freunde, Künstlerkolleg*innen, Interessierte, Neugierige , Kinder  & Eltern, Alte und Junge ein mit Ihnen zusammen den Alltagsdschungel auf dem Önberg zu durchkämmen und mit allen Sinnen Skuriles und Bekanntes, aber vielleicht noch nie vorher so Gesehenes, zu entdecken.

Ihre persönlichen Erfahrungen mit  „Ureinwohnern“ & „Zugereisten“, mit Fundstücken aus den letzten Ecken und unter der hintersten Treppe, die sie in  einer ersten „Vorexpedition“ vor ihrer Haustür sammeln konnten, sind in der Musikapotheke in einer Ausstellung zu sehen.

Künstlerbiographien

Achim Konrad ist Sozialarbeiter, Geräuschefrikkler, stadtinteressiert und -engagiert. Mit den Kopfhörern auf den Ohren und dem Fieldrecorder in der Hand bewegt er sich forschend durch den Urbanen Raum, fängt dort Stimmen, Meinungen und Geräusche. Aus seinem stetig wachsenden Archiv kollagiert er Beats und Klangschaften, im Studio oder auf der Bühne, alleine oder mit anderen Künstler*innen. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Identifikation von musikalisch nutzbaren Strukturen im urbanen Raum und der künstlerischen Arbeit mit Loops.
(Bisher kooperiert mit / gearbeitet für / aufgetreten bei: Gregor Eisenmann, Kim Münster, Paul White, Gunda Gottschalk, Roland Brus, die börse, Wuppertaler Bühnen, Ort, Utopiastadt, Stadt Wuppertal, Atelier Eisenmann und viele andere)

Gunda Gottschalk ist europaweit auf Festivals für zeitgenössische und improvisierte Musik vertreten und gastierte auf Avantgarde Festivals in USA, Canada, Mongolei, Russland, ect. Gunda Gottschalk spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre Klangarbeit in Verbindung mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. In Wuppertal und NRW belebt sie die Szene durch Partita Radiale, das WIO-Orchester, Educationprojekte mit den Wuppertaler Bühnen, die Reihe soundtrips NRW und ihre Tätigkeit im Vorstand der Peter Kowald Gesellschaft.

Ute Völker, Akkordeon ist als Akkordeonistin auf freie improvisierte Musik spezialisiert.  Sie konzertiert regelmäßig bei internationalen Festivals für improvisierte Musik, wo sie als Solistin und in verschiedenen internationalen Besetzungen auftritt. Ute Völker ist Mitbegründerin des Ensembles für neue und improvisierte Musik, PARTITA RADICALE, dessen Arbeit sich auf die Entwicklung eigener Improvisationszyklen, Stummfilmvertonungen, Zusammenarbeit mit Komponisten und Theaterprojekte erstreckt. Darüber hinaus arbeitet sie in interdisziplinären Projekten mit Bildenden Künstlern, Videofilmern, Schauspielern, Literaten und Performern zusammen. Ihr Schaffen ist auf zahlreichen CDs dokumentiert. Ute Völker studierte Akkordeon und Tonsatz an der Musikhochschule Köln / Abteilung Wuppertal und anschließend Musikwissenschaften, Germanistik und Phonetik in Köln, Wien und Paris. Sie absolvierte den Master für Kulturmanagement an der TU Kaiserslautern.Sie lebt in Wuppertal und arbeitet als Musikpädagogin an der Musikschule Bochum.

Carla Bobadilla ist bildende Künstlerin und lebt in Wien. Sie studierte Kunst an der Universität von Playa Ancha, Valparaíso, Chile und besuchte von 2004-2008 das Promotionsprogramm an der Universität für angewandte Kunst in Wien am Department of Cultural Studies. Seit 2009 arbeitet sie an pädagogischen Interventionen in Wiener Museen und Kunstinstitutionen. Sie unterrichtete (2012–2017) am Department of Art and Communication der Universität für angewandte Kunst Wien. 2008 erhielt sie den Theodor-Körner-Preis für ihre dokumentarische Arbeit über Arbeiter in der österreichischen Industrieproduktion. 2011 den Frauenpreis des österreichischen Kulturministeriums für das Buch „Sketches of Migration“. 2017 arbeitete sie an dem kunstbasierten Forschungsprojekt Austrian Cultural Heritage, in dem sie im Rahmen ihrer „kültüř gemma“ Spuren der verborgenen Verstrickung der Kolonialgeschichte aufzudecken versuchte! Stipendium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2018 ist sieVorstandsmitglied der IGBK und Senior Lecturer an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ihre Arbeiten und Performances wurden auf Wiener Festwochen, Medien Werkstatt-Wien, der Galerie IG Bildende Kunst, dem VBKÖ, der Kunsthalle Exnergasse im WUK, dem KÖR, der Galerie Ostlicht, der Fotogalerie-Wien gezeigt. FIFV Festival Internacional de Fotografía in Valparaíso, Chile, Museo Nacional de Bellas Artes de Santiago, Chile; Fluss, NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst, Wolkersdorf, Niederösterreich; O’Artoteca, Mailand, Italien; Galerie des Österreichischen Kulturforums in Berlin und in der Leroy Neiman Gallery der Columbia University in New York.

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Komposition: Thomas Beimel
Textbearbeitung: Olaf Reitz
Einstudierung: Ute Völker
Akkordeonorchester: Akkordeon-Projektorchester aus Wuppertal & Bochum
Solisten: Gunda Gottschalk (Violine) & Carl Ludwig Hübsch (Tuba) & Olaf Reitz (Rezitation)
Bühnenbild: Kinder der Grundschule Liegnitzerstraße (Wuppertal) mit Andrea Raak
und Kinder der Astrid Lindgren Schule (Bochum) mit Daniela Brandt & Romana Eusterbrock           

AUFFÜHRUNGEN:
Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr
Museum Bochum, Kortumstr. 147, 44787 Bochum
Mittwoch, 19. Juni 2019, 18 Uhr
Haus der Jugend  Barmen, Geschwister Scholl Platz 4-6, 42269 Wuppertal