Aktuelle Projekte

2026 Die Werkstatt der Schmetterlinge

Im Jahr 2026 erlebt die musikalische Erzählung „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ des Wuppertaler Komponisten Thomas Beimel eine besondere Neuauflage. Vor 20 Jahren, im Jahr 2006, wurde das Werk erstmals von Schüler:innen, Lehrkräften und Musiker:innen aus Wuppertal und Bochum aufgeführt – mit Aufführungen in Bochum, Wuppertal und Madrid.

Die erneute Realisierung des Projekts fällt in ein besonderes Gedenkjahr: 2026 jährt sich der Tod des Komponisten zum zehnten Mal. Das Projekt versteht sich daher auch als Würdigung eines Künstlers, der neben seinem kammermusikalischen Schaffen stets großen Wert auf musikpädagogische Arbeit legte und sich intensiv für die Förderung junger Musiker:innen engagierte.

Grundlage der musikalischen Erzählung ist die gleichnamige Parabel der nicaraguanischen Schriftstellerin Gioconda Belli. In ihrer poetischen Schöpfungsgeschichte entwirft sie eine Vision von Schönheit, Fantasie und Mut. Die Geschichte erzählt davon, wie viel Menschen erreichen können, wenn sie an ihre Ideen glauben, solidarisch handeln und den Mut haben, ihre Fantasie ernst zu nehmen. Auch heute hat diese Parabel nichts von ihrer Aktualität verloren.

Thomas Beimel übersetzte Bellis Erzählung in eine vielschichtige musikalische Sprache. Seine Komposition für Akkordeonorchester, Solisten und Sprecher zeichnet Szenen nach, spiegelt Stimmungen wider und lässt die Figuren der Geschichte klanglich lebendig werden. Der Erzähler Olaf Reitz – zugleich verantwortlich für die Textfassung – führt durch die Handlung. Musikalisch begleitet wird er von der Geigerin Gunda Gottschalk, die dem „Jungen Rodolfo“ eine Stimme verleiht, sowie von dem Tubisten Carl Ludwig Hübsch, dessen Instrument die Rolle der „Weisen Alten“ verkörpert.

2026 ZUGumZUG

Performance & Konzert für 8 Akkordeonist:innen & Akkordeonorchester

Idee: Eva Zöllner & Ute Völker

Komposition: Osvaldo Budón

Bewegung im Raum: Thusnelda Mercy

Akkordeonist:innen: Vojta Drnek, Kathi Koenig, Silke Lange, Annette Rießner, Florian Stadler, Susanne Stock, Ute Völker & Eva Zöllner

Orchester: Villakkordeon, 1. Essener Akkordeonorchester, Ensemble „cisis“ Bochum, Akkordeonorchester Ruhr, Akkordeonorchester Klingenthal, Akkordeonorchester Altenkirchen, Freiburger Akkordeonorchester

ZUGumZUG verbinden sich musikalische Welten

Ein besonderes Projekt feiert das Akkordeon als Instrument des Jahres

2026 ist das Akkordeon das Instrument des Jahres. Aus diesem Anlass finden sich acht Akkordeonistinnen aus ganz Deutschland zusammen. Sie haben sich alle solistisch im Jazz, in der Klassik oder in der Neuen Musik einen Namen gemacht. Nun bündeln sie in dem neu gegründeten Ensemble ihre Energie und Kreativität. An fünf Orten in Deutschland treffen sie unter dem Motto „ZUGumZUG“ auf ein ortsansässiges Akkordeonorchester und entwickeln gemeinsam eine außergewöhnliches Konzertperformance zwischen Tradition und Avantgarde.

Der dreiteilige Abend beginnt mit einer eigens komponierten Arbeit des uruguayischen Komponisten Osvaldo Budón. Unter Anleitung der Choreoprafin Thusnelda Mercy agieren alle Musiker:innen gemeinsam im Raum und verbinden Klang und Bewegung zu einer dichten, körperlichen Erfahrung. Im zweiten Teil präsentiert das Akkordeonorchester Werke aus seinem Repertoire und gibt Einblick in die lebendige Orchesterkultur. Zum Abschluss verbindet sich das Projektensemble mit dem Orchester in einem musikalischen Prozess aus Improvisation, Performance und klanglicher Raumgestaltung, der den Klangapparat des Akkordeonorchesters neu definiert.

Im Lauf des Abends wird das Akkordeon in seiner ganzen Bandbreite erfahrbar – von folkloristisch geprägten Klangfarben bis hin zu elektronisch anmutenden Texturen. Wenn sich 30 oder mehr Akkordeons im Raum bewegen, entsteht ein einzigartiges Klangerlebnis: dichte Klangflächen, fragile Linien, sich überlagernde Strukturen und bewegte Klangwolken umgeben das Publikum. ZUGumZUG ist ein Spiel mit Nähe und Distanz, mit Dichte und Transparenz, mit Vergangenheit und Zukunft – und ein kraftvolles Plädoyer für die klangliche Vielfalt und Ausdrucksstärke eines Instruments, das es neu zu entdecken gilt.

Termine und weitere Infos: zugumzug2026.de

2026 Future-now-Festival 2026 * edition 4

common ground – common sound

»common ground – common sound«
all flinta*, all unheard, all ecstatic – everybody welcome!

Don’t miss this! Das beliebte Wuppertaler Musikfestival geht in die vierte Runde. Sounds, die verbinden. Musiker:innen, die sich verbinden.

Es wird Energie fließen: FUTURE NOW 2026 rüttelt an der Bühnenrampe: Wir üben den Dialog und die feine Bezugnahme zwischen Musiker:innen und Publikum. Bass und Drums, Stimmen und Santur, Vibraphon und Akkordeon, europäischer Buegrass, Kultsounds aus der Schweiz, Perkussion aus Brasilien, und so viel mehr.

Zuhören, Tanzen, Mitspielen, Singen – Musik schafft den common ground. Das Festival bietet ein erlesenes und sattes Line-up im atmosphärischen Innenhof der Alten Feuerwache Wuppertal.

Auf der Bühne, am Mischpult und hinter der Bühne: all flinta*. Im Publikum sind ALLE willkommen.

Stefanie Görtz • Vinyl Feministische Liebeserklärung an die Country-Musik

Koenig-Zöllner-Völker
Katharina Koenig, Eva Zöllner, Ute Völker (Akkordeon)
Drei Akkordeons im Dialog mit der Puste des Publikums

Les Reines Prochaines • Performance
Wuppertal-Premiere der Baseler Kultperformerinnen!

Poetisch und groovy. Energie!
Els Vandeweyer (Vibraphon) & Lucia Martinez (Drums)

No Man‘s Land • Bluegrass
5 Frauen aus ganz Europa besetzen ein vertrautes Genre

Termine und weitere Infos: http://future-now-festival.de